Bundesbank-Vorstand Thiele: „Sepa hat auch die letzte Hürde genommen“

Bundesbank-Vorstand Thiele
„Sepa hat auch die letzte Hürde genommen“

„Mit Sepa sind die Grenzen im Zahlungsverkehr gefallen“, freut sich Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele. Die Umstellung auf das neue Verfahren ist der Bundesbank zufolge in Deutschland erfolgreich abgeschlossen.

FrankfurtDie Umstellung auf das neue europäische Zahlungsverfahren Sepa ist in Deutschland nach Einschätzung der Bundesbank erfolgreich abgeschlossen. „Sepa hat auch die letzte Hürde genommen“, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele am Freitag in Frankfurt.

Seit dem 1. Februar müssen auch Verbraucher für Überweisungen und Lastschriften in Euro die internationale Kontonummer Iban mit 22 Stellen nutzen. Aus der Kreditwirtschaft wurden nach Bundesbank-Angaben keine nennenswerten Probleme gemeldet. Die große Mehrheit der Verbraucher habe sich bereits an die Iban gewöhnt. Für Unternehmen und Vereine ist das neue Format bereits seit dem 1. August 2014 verpflichtend.

Die Iban („International Bank Account Number“) soll dazu beitragen, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen grenzüberschreitend zu standardisieren und so zu beschleunigen. Der Zahlungsverkehrsraum Sepa („Single Euro Payments Area“) umfasst 34 Länder. Neben den 28 EU-Staaten machen Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Monaco und San Marino mit.

„Mit Sepa sind die Grenzen im Zahlungsverkehr gefallen, denn es ist für jeden Bürger und jede Firma möglich, bei geringen Kosten spätestens am nächsten Geschäftstag eine Zahlung im gesamten Euro-Raum durchzuführen“, bekräftigte Thiele.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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