B&N bekommt Geld
Russland rettet weitere Bank

Der Rettungsantrag des russischen Geldhauses B&N wird bewilligt. Die Nummer zwölf des Landes erhält Kapital von der Zentralbank. Zwischen dieser Hilfe und der letzten russischen Rettung liegt nicht einmal ein Monat.
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MoskauDie russische Zentralbank rettet das krisengeplagte Geldhaus B&N. Wie die Notenbank am Donnerstag mitteilte, wird sie Kapital zur Verfügung stellen und damit größter Anteilseigner. Damit solle die Finanzstabilität des Instituts verbessert werden. B&N – die zwölftgrößte Bank im Land – hatte am Mittwoch wegen toxischer Vermögenswerte in der Bilanz einen Rettungsantrag gestellt.

Es ist bereits die zweite Bankenrettung in Russland innerhalb von drei Wochen. Zuletzt wurde bereits die Privatbank Otkritie gestützt. Hier wurde der Kapitalbedarf auf umgerechnet bis zu 5,9 Milliarden Euro geschätzt. Damit könnte es die teuerste Bankenrettung in der russischen Geschichte werden. Das Land spürt seit Jahren die Sanktionen des Westens im Zuge des Ukraine-Konflikts. Bei den Banken platzen dadurch mehr Kredite als früher.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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