Chef der Banca d'Italia Währungshüter mahnt Italiens Banken zum Nachdenken über Fusionen

Viele italienische Institute haben Probleme, die Anforderungen der Kapitalmarktaufseher einzuhalten. Für Italiens Notenbankchef ist die Lösung klar.
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Der Chef der Banca d'Italia, will dass sich italienische Institute zusammenschließen. Quelle: Reuters
Governor Ignazio

Der Chef der Banca d'Italia, will dass sich italienische Institute zusammenschließen.

(Foto: Reuters)

RomItaliens Notenbank fordert die schwächelnde Finanzbranche des Landes zu Einsparungen und Fusionen auf. Dies sei notwendig, um die Rentabilität zu steigern und den Regeln der Aufseher bei den Kapitalanforderungen gerecht zu werden, mahnte der Chef der Banca d'Italia, Ignazio Visco, am Montag. Auf dem Weg dorthin, seien neben dem Wandel interner Strukturen auch „Kooperationen und Zusammenschlüsse“ dienlich. Italienischen Geldhäusern machen im Zuge der jahrelangen Wirtschaftsflaute noch zahlreiche Problemdarlehen zu schaffen.

So hat die Krisenbank Monte Paschi 2017 einen Verlust von 3,5 Milliarden Euro eingefahren. Auch die Großbank Intesa SanPaolo sitzt auf einem Berg fauler Kredite. Sie hatte im vergangenen Jahr für den symbolischen Preis von einem Euro gesunde Teile der Krisenhäuser Veneto Banca und Banca Popolare di Vicenza übernommen.

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