Citigroup

Direktoriumschef will wohl keine Aufspaltung mehr

Michael O'Neill, Direktoriumschef der Citigroup, plädierte damals für eine Aufspaltung der Citigroup. Nun hat er einem Zeitungsbericht zufolge seine Meinung geändert und sieht diesen Schritt als „nicht sinvoll“ an.
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Ein Logo der Citigroup in New York. Michael O'Neill strebt nun doch keine Aufspaltung der Bank mehr an. Quelle: dapd

Ein Logo der Citigroup in New York. Michael O'Neill strebt nun doch keine Aufspaltung der Bank mehr an.

(Foto: dapd)

Bangalore/New YorkDer Direktoriumschef der Citigroup strebt einem Zeitungsbericht zufolge keine Aufspaltung der drittgrößten US-Bank mehr an. Michael O'Neill sei zu dem Schluss gekommen, dass ein solcher Schritt derzeit nicht sinnvoll sei angesichts der wirtschaftlichen und regulatorischen Ungewissheit, berichtete das „Wall Street Journal“ in der Nacht zum Donnerstag unter Berufung auf mit der Situation vertraute Kreise.

O'Neill zählte zu einer kleinen Gruppe von Direktoren, die der Citigroup nach der Finanzkrise nahe gelegte hatten, eine Aufspaltung Schritt zu prüfen.

Ein Firmensprecher lehnte eine Stellungnahme zu dem Zeitungsbericht ab. Citi-Chef Mike Corbat hatte im Dezember klargestellt, die Bank sehe ihre globale Ausrichtung als Wettbewerbsvorteil. In der Bankenbranche werden weltweit Jobs abgebaut, um die Kosten im Gefolge der Finanzkrise zu senken. Die Citigroup streicht 11.000 Stellen. Das sind vier Prozent der Belegschaft.

  • rtr
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