Commerzbank-Tochter
Polnische Bankenkrise trifft Mbank schwer

Die Commerzbank-Tochter Mbank muss wegen der polnischen Bankenkrise einen deutlichen Gewinnrückgang verkraften. Sie muss einen staatlichen Fonds wieder auffüllen. Das hat Konsequenzen für das deutsche Mutter-Institut.
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WarschauDie finanziellen Folgen der Krise im polnischen Bankensektor treffen die Commerzbank-Tochter Mbank. Ihr Gewinn ging im ersten Quartal um 29 Prozent auf 219 Millionen Zloty (52 Millionen Euro) zurück, weil sie den teilweise geleerten staatlichen Banken-Garantiefonds mit 129 Millionen Zloty wieder auffüllen muss.

In den vergangenen Jahren war eine ganze Reihe von Kreditgenossenschaften in Schieflage geraten. Allein die Insolvenz der kleinen SK Bank kostete den Einlagensicherungs-Fonds, in den alle Banken – ähnlich wie in Deutschland – abgestuft nach der Größe einzahlen müssen, zwei Milliarden Zloty. Die Mbank ist die viertgrößte Bank Polens.

Die Commerzbank legt ihre Geschäftszahlen für das erste Quartal am 9. Mai vor. Ihre Aktien büßten am Donnerstag 1,5 Prozent auf 8,95 Euro ein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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