Das Klima wird rauer
Förderbanken werden Spardruck spüren

Eine Studie von Roland Berger sagt den Förderbanken härtere Zeiten voraus. So werden vor allem den Spardruck in Deutschland und aus Brüssel spüren.
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FrankfurtDie Förderbanken in Deutschland waren bisher von der Finanzkrise weitgehend verschont geblieben. Jetzt stehen aber auch hier für die insgesamt 19 Institute härtere Zeiten bevor.

Die klassischen Geschäftsfelder - etwa die Subventionierung von Neubauten - werden kleiner, gleichzeitig führt die Schuldenlast der öffentlichen Hand dazu, dass viele Fördervorhaben zurückgestellt werden. „Die Zuschussprogramme – etwa der EU für Ostdeutschland – wurden gekürzt, gleichzeitig bremsen Bundesländer vor dem Hintergrund der Haushaltsengpässe bei ihren Programmen.

Das beeinflusst die Geschäftsmodelle der Förderbanken“, erläutert Dominik Löber, Bankenexperte bei Roland Berger. Die Unternehmensberatung hat eine Studie erstellt, die zu dem Schluss kommt, dass es erheblichen Spielraum für mehr Effizienz in den Instituten gibt.

„Förderbanken haben noch einen großen Spielraum für Kostensenkungen und Effizienzsteigerungen: dieser reicht von zehn bis zu dreißig Prozent“, sagt René Fischer, ein Autor der Analyse. Der Studie zufolge müssen die Häuser zukünftig stärker auf eigenen Füßen stehen und viel mehr auf die Rentabilität achten. „Die Institute müssen in Zukunft die Förderung und die Ertragsgenerierung stärker kombinieren“, meint Löber.

 

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