Depressionen
Wenn Banker der Burnout trifft

Permanente Erreichbarkeit, steigende Belastung, fehlende Anerkennung: In der Finanzindustrie wird das Thema Burnout zunehmend offener angegangen. Das hilft den betroffenen Mitarbeitern - aber auch den Unternehmen.
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MünchenEs war mitten im Skiurlaub, als ein vielbeschäftigter Münchener Bankmanager im Krankenhaus landete. Die Sekretärin, erzählt ein Kollege, machte sich mit einem Blumenstrauß auf den Weg - und war verwirrt, als sie den Chef weder in der Orthopädie, noch in der Chirurgie fand. Der Topmanager hatte sich nicht etwa das Bein gebrochen. Er lag nach einem Nervenzusammenbruch in der psychosomatischen Abteilung.

Dies ist kein Einzelfall. Permanente Erreichbarkeit, Finanzkrise, steigende Belastung, fehlende Anerkennung: In der Finanzindustrie ist das Thema Burnout allzeit präsent - und zwar nicht mehr im Verborgenen. "Wir wollen das Thema aus der Schmuddelecke herausholen", sagt Hypo-Vereinsbank-Personalchef Oliver Maassen dem Handelsblatt. Die Unicredit-Tochter geht seit einiger Zeit ebenso wie zum Beispiel die BayernLB, die Munich Re und andere Banken und Versicherer mit dem Thema offensiv um. Mit Stress- und Burnout-Prophylaxe wollen die Unternehmen den Betroffenen möglichst frühzeitig helfen - und die Kosten für den eigenen Betrieb senken.

Wie drängend das Thema ist, zeigte sich auch bei der BayernLB. In ihrem Gesundheitsmanagement hat die Krisenbank in diesem Jahr den Schwerpunkt auf Burnout- und Stressprophylaxe gelegt - und stieß damit auf ein immenses Interesse. Zu einer Startveranstaltung kamen fast alle Führungskräfte; die Informationen im Intranet wurden ungewöhnlich häufig angeklickt; Seminare waren sofort ausgebucht.

Zwar haben viele Finanzkonzerne eine niedrige Krankenquote. Der Anteil psychischer Erkrankungen nimmt bei vielen Unternehmen aber zu. Die Zahl der Burnout-Fälle sei in den vergangenen Jahren gestiegen, heißt es etwa bei der BayernLB. Zwar gibt es wegen des Persönlichkeitsschutzes nur wenig konkrete Zahlen, doch liegt die Branche im gesamtgesellschaftlichen Trend.

"Früher war Burnout ein Tabuthema", sagt Andreas Blank. Der studierte Psychologe leitet bei der BayernLB die Personalentwicklung und das Gesundheitsmanagement. Sich zur Krankheit zu bekennen sei verpönt, ein Zeichen der Schwäche gewesen. Das habe sich in den vergangenen Jahren radikal geändert. Nun sei es "mutig", offen mit einem Burnout umzugehen.

Kommentare zu " Depressionen: Wenn Banker der Burnout trifft"

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  • Psychopaten in der Arbeitswelt sind in der Tat ein spannendes Problem - ich bin auch vor kurzem darüber gestolpert. Liebenswürdig muss man Psychopaten vielleicht nicht unbedingt nennen, aber sie sind charmant und wissen zu manipulieren. Das kommt auch in der Arbeitswelt erstmal gut an, führt aber langfristig zu hohen Kosten für die Unternehmen, in denen diese Menschen tätig sind. Burn-outs verursachen können sie sicher auch, wenn sie sich in der Vorgesetzten-Position befinden. Ob es für Psychopatie eine rein genetische Erklärung gibt weiß ich allerdings nicht.

  • Ein gutes Arbeitsklima schafft so schnell keine Burnouts. Das Problem liegt oftmals ganz woanders.

    6% der Menschen genetisch Bedingt als Psychopathen geboren. Psychopathen sind häufig liebenswürdig, haben Selbstbewusstsein und stehen auf Geld, Macht und Sex. Weil sie sich gut ausdrücken können, denkt jeder, sie hätten Visionen und wären zur Unternehmensführung geeignet. Hinzu kommt noch, dass Psychopathen oft ganz bewusst eingestellt werden - bedarf die heutige Geschäftswelt doch oft gewissenloser Chefs, die vor harten, schnellen Entscheidungen nicht zurückschrecken.

    Ein Psychopath hätte keine Skrupel, einen ganzen Betrieb zu schließen, während einer wirklichen Führungspersönlichkeit die Entlassungen leid tun würden." Langfristig aber ist ein Psychopath ein Problem für eine Firma.

    Dieses Defizit lässt sich durch einen Gehirn-Scan (Hirnszintigraphie) nachweisen!

  • Ein gutes Arbeitsklima schafft so schnell keine Burnouts. Das Problem liegt oftmals ganz woanders.

    6% der Menschen genetisch Bedingt als Psychopathen geboren. Psychopathen sind häufig liebenswürdig, haben Selbstbewusstsein und stehen auf Geld, Macht und Sex. Weil sie sich gut ausdrücken können, denkt jeder, sie hätten Visionen und wären zur Unternehmensführung geeignet. Hinzu kommt noch, dass Psychopathen oft ganz bewusst eingestellt werden - bedarf die heutige Geschäftswelt doch oft gewissenloser Chefs, die vor harten, schnellen Entscheidungen nicht zurückschrecken.

    Ein Psychopath hätte keine Skrupel, einen ganzen Betrieb zu schließen, während einer wirklichen Führungspersönlichkeit die Entlassungen leid tun würden." Langfristig aber ist ein Psychopath ein Problem für eine Firma.

    Dieses Defizit lässt sich durch einen Gehirn-Scan (Hirnszintigraphie) nachweisen!

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