Deutsche Bank an Regionalbanken in Italien interessiert: Fusion für Ackermann derzeit kein Thema

Deutsche Bank an Regionalbanken in Italien interessiert
Fusion für Ackermann derzeit kein Thema

Die Deutsche Bank führt aktuell keine Fusionsgespräche. Das sagte Vorstandsvorsitzender Josef Ackermann am Donnerstag in Frankfurt vor Journalisten. Kleinere Zukäufe, vor allem im Privatkundengeschäft, könnten aber eine sinnvolle Verstärkung sein.

HB FRANKFURT. Die Fusionsgespräche mit der Citigroup vor rund zwei Jahren bezeichnete er als „nicht sehr intensiv“. Damals sei dies von dem US- Institut an die Deutsche Bank herangetragen worden. Zuvor hatte Ackermann sich bereits zurückhaltend über eigene Großakquisitionen geäußert. Allerdings ziehe er die Übernahme von Regionalbanken in Italien in Erwägung.

Zugleich bekräftigte Ackermann die Absicht der Bank, sich von ihrem noch verbliebenen Anteil am Autokonzern Daimler-Chrysler zu trennen. Der Zeitpunkt hierfür sei offen, fügte er hinzu.

Die Deutsche Bank hat angekündigt, sich aus industriellen Beteiligungen zurückzuziehen und sich damit auf ihr Kerngeschäft zu konzentrieren. Erst im November hatte das Institut seinen Daimler-Chrysler-Anteil durch den Verkauf von Aktien auf 4,4 Prozent von 6,9 Prozent reduziert.

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