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Mexikanische Investabank hält an Kauf von Bank-Töchtern fest

Die mexikanische Investabank steckt mitten in einem Untersuchungsprozess wegen illegaler Finanzgeschäfte und Geldwäsche. Am Kauf zweier Töchter der Deutschen Bank will das Institut dennoch festhalten.
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Die mexikanische Investabank hält weiter an Plänen zum Erwerb zweier Töchter des deutschen Geldhauses fest. Quelle: dpa
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Die mexikanische Investabank hält weiter an Plänen zum Erwerb zweier Töchter des deutschen Geldhauses fest.

(Foto: dpa)

Mexiko-StadtUngeachtet laufender Strafermittlungen will die mexikanische Investabank an der geplanten Übernahme von zwei Töchtern der Deutschen Bank festhalten. Die Transaktion und die damit verbundene Kapitalerhöhung über umgerechnet 114 Millionen Euro würden weiter vorangetrieben, sagte Investabank-Chef Enrique Vilatela im Reuters-Interview.

Sein Institut ist ins Visier der Behörden geraten, nachdem ein Partner und Großaktionär der Bank in den USA festgenommen wurde. Ihm und anderen Beschuldigten werden illegale Finanzgeschäfte und Geldwäsche vorgeworfen. Die mexikanischen Ermittler prüfen, ob Investabank daran beteiligt war. Vilatela zufolge wurde das Geldhaus dabei entlastet. Dies hätten die Behörden zwar noch nicht in schriftlicher Form, aber bereits mündlich versichert. Ein Sprecher der Bankenaufsicht CNBV sagte, die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen.

Die Deutsche Bank hatte im Oktober mit Investabank den Verkauf ihres Mexikogeschäfts vereinbart. Ein Kaufpreis wurde nicht genannt. Die Aufsichtsbehörden müssen noch zustimmen.

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Europas Banken stecken in der Krise. Doch ein genauer Blick auf die Kennzahlen zeigt: Das gilt nicht für alle Institute. Im Vergleich von Nettogewinn, Eigenkapitalrendite und Eigenkapitalquote schneiden einige Institute deutlich besser ab als andere.

Besonders interessant ist dabei das Verhältnis zwischen Kurs und Buchwert pro Aktie (KBV). Der Wert offenbart, inwieweit der Börsenwert einer Bank mit den Aktiva, also den Werten in den Büchern der Bank, übereinstimmt. Bis auf drei Banken liegt das KBV bei allen Geldhäusern unter 1, drastisch fällt dieser Wert bei der Deutschen Bank aus. Ein KBV unter 1 bedeutet, dass sich die Aktionäre entweder von einer Zerschlagung der Bank mehr Geld versprechen würden als von der Fortführung des Geschäfts, – oder, dass sie den Qualitäten der Bilanzen, also der verzeichneten Aktiva, nicht vertrauen. Im Folgenden werden die Kennzahlen für die wichtigsten europäischen Banken dargestellt, sortiert nach den Nettogewinnen im 2. Quartal 2017. Aktienkurse vom 3. August 2017

Platz 10: Commerzbank
2 von 12

Nettoverlust: 643 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: –3,1 Prozent

Eigenkapitalquote: 13 Prozent

KBV (Aktienkurs vom Stichtag/Buchwert pro Aktie): 0,50

(Quelle: Bloomberg)

Platz 11: Barclays
3 von 12

Nettoverlust: 1.440 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: –4,6 Prozent

Eigenkapitalquote: 13,1 Prozent

KBV: 0,63

Platz 7: RBS
4 von 12

Nettogewinn: 791 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 5,6 Prozent

Eigenkapitalquote: 14,8 Prozent

KBV: 0,66

Platz 9: Credit Suisse
5 von 12

Nettogewinn: 280 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 4,4 Prozent

Eigenkapitalquote: 13,3 Prozent

KBV: 0,88

Platz 8: Deutsche Bank
6 von 12

Nettogewinn: 447 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 3,2 Prozent

Eigenkapitalquote: 14,1 Prozent

KBV: 0,48

Platz 5: Société Générale
7 von 12

Nettogewinn: 1.058 Mio. Euro

Eigenkapitalrendite: 9,5 Prozent

Eigenkapitalquote: 11,7 Prozent

KBV: 0,65

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