Deutsche Bank
Raymond James kauft US-Vermögensverwaltung

Nur wohlhabende US-Kunden sind der Deutschen Bank nicht genug: Der neue Chef John Cryan will sich auf das Geschäft mit den Superreichen konzentrieren – und verkauft einen Teil der Vermögensverwaltung in den USA.

FrankfurtDie Deutsche Bank trennt sich von einem Teil ihres Geschäfts mit wohlhabenden Kunden in den USA. Das bisher zur Vermögensverwaltungs-Sparte Deutsche Asset & Wealth Management gehörende Brokerage-Geschäft mit Privatkunden gehe an den US-Finanzdienstleister Raymond James, teilten die beiden Unternehmen am Donnerstag mit. Raymond James übernimmt die 200 Berater und 400 Unterstützungskräfte, auch der Co-Chef der US-Vermögensverwaltungssparte, Haig Ariyan, und weitere Führungskräfte gehen mit zum neuen Eigentümer. Diese soll künftig unter dem Traditionsnamen Alex. Brown auftreten, unter dem sie im Jahr 1800 als erste Investmentbank in den USA gegründet worden war.

Die Deutsche Bank will sich in den USA auf das Geschäft mit superreichen Kunden konzentrieren. Dieses gehört künftig zu der von Christian Sewing geführten Privatkundensparte. Der neue Vorstandschef John Cryan hatte die Sparten neu zugeschnitten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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