Deutsche-Bank-Tochter
BHF-Verkauf zieht sich weiter

Der Verkauf der Deutsche-Bank-Tochter BHF ist erneut ins Stocken geraten. Die Finanzaufsicht Bafin sieht beim Gebot der Beteiligungsgesellschaft RHJ International (RHJI) noch „eine Vielzahl offener Punkte“.
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FrankfurtDies war am Donnerstag aus Finanzkreisen zu erfahren. Dem Vernehmen nach hat die Behörde vor allem Zweifel an der „finanziellen Solidität“ des Konsortiums um RHJI. Nachbesserungen seien grundsätzlich möglich, doch weil sich der Prozess schon so lange ziehe, wachse die Skepsis.

Über die erneuten Probleme beim Verkauf der BHF mit Hauptsitz in Frankfurt berichteten am Donnerstag die „Financial Times Deutschland“ (FTD) und „Die Welt“. Weder die Deutsche Bank noch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) wollten dies kommentieren.

Deutschlands größtes Geldhaus hatte bereits im Juli 2011 exklusive Verkaufsverhandlungen mit dem Finanzinvestor RHJI aufgenommen, hinter dem nach damaligen Informationen der ehemalige Dresdner-Bank-Vorstand Lenny Fischer steht. Zu dem Investoren-Konsortium gehören nach aktuellen „Welt“-Informationen der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock und der chinesische Mischkonzern Fosun.

Die Deutsche Bank hatte die BHF-Bank 2009 zusammen mit der Privatbank Sal. Oppenheim erworben und anschließend sofort zum Verkauf gestellt. Anfang 2011 hatte sich der Dax-Konzern mit der Liechtensteiner Fürstenbank LGT auf einen Verkauf der BHF geeinigt - die Bafin ließ dieses Geschäft jedoch im letzten Moment platzen.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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