Deutsche-Bank-Tochter
Einigung im Postbank-Tarifstreit

Die Postbank hat sich mit der Gewerkschaft Verdi geeinigt. Das gaben die beiden Unternehmen am Montag bekannt. Die Mitarbeiter der Deutsche-Bank-Tochter erhalten 4,1 Prozent mehr Lohn und Kündigungsschutz bis 2017.
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DüsseldorfDie Postbank hat den Tarifstreit mit der Gewerkschaft Verdi beigelegt. Die beiden Unternehmen einigten sich auf eine Lohnerhöhung von insgesamt 4,1 Prozent, wie die beiden Unternehmen am Montag bekannt gaben. Die Mitarbeiter der Deutsche-Bank-Tochter bekommen demnach rückwirkend zum 1. April 2,1 Prozent mehr Lohn. Ab April 2016 steigt die Vergütung um weitere zwei Prozent. Zudem verständigten sich die Verhandlungspartner auf einen Kündigungsschutz bis zum 30. Juni 2017. Verdi hatte ursprünglich fünf Prozent mehr Gehalt und einen Schutz bis 2020 für die 10.000 Mitarbeiter gefordert.

„Wir haben nach harten Auseinandersetzungen einen tragfähigen Kompromiss erzielt“, sagte Ralf Stemmer, Mitglied des Postbank-Vorstands, einer Mitteilung zufolge. Durch die Einigung erhielten die Beschäftigten „die nötige Stabilität für den anstehenden Veränderungsprozess des Unternehmens“, so Stemmer.

Die Deutsche Bank will sich von ihrer Noch-Tochter trennen. Weitere Details sollen am Montag bekanntgegeben werden.

Lisa Hegemann
Lisa Hegemann
Handelsblatt Online / Freie Mitarbeiterin

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