Deutsche-Bank-Umzug „Erst die Möbel, dann die Kunst, dann die Menschen“

Die Deutsche Bank kehrt wieder nach Hause zurück. An diesem Wochenende fiel der Startschuss für den Umzug der 2 800 Mitarbeiter in ihr Wahrzeichen - die renovierten Zwillingstürme an der Taunusanlage.
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Bauleiter Ulf Achenbach: Die Deutsche Bank kehrt in ihre Frankfurter Türme zurück. Quelle: dpa

Bauleiter Ulf Achenbach: Die Deutsche Bank kehrt in ihre Frankfurter Türme zurück.

(Foto: dpa)

FRANKFURT. "Erst die Möbel, dann die Kunst, dann die Menschen" - so beschreibt ein Topmanager die Operation der kommenden Monate. Nach rund drei Jahren Umbauzeit rollen jetzt bis Mitte Februar die Möbelwagen - nach der Vorhut wird der Vorstand um Konzernchef Josef Ackermann Anfang 2011 seine Kisten packen lassen.

Die Konzernzentrale soll zukünftig "Greentowers" heißen, wobei der Volksmund aber aller Voraussicht nach an seinem "Soll und Haben" für die beiden Türme festhalten wird. Die Bank hat rund 200 Millionen Euro in den Umbau investiert und verspricht ein Vorbild der Superlative: Der CO2-Ausstoß soll um mindestens die Hälfte sinken, der Wasserverbrauch um fast 75 Prozent, und durch ein neues Fahrstuhlkonzept sollen auch die Wartezeiten an den Aufzügen drastisch verringert werden. Krönender Abschluss soll für den Außenbetrachter die Neugestaltung der Grünanlagen zwischen den Türmen und der Villa Sander werden.

Noch ist davon nicht viel zu sehen. Ein rund zwei Meter hoher Holzzaun schützt die Baustelle vor allzu neugierigen Blicken. Auch Fragen haben die Sicherheitskräfte, die das Gebäude rund um die Uhr bewachen, nicht gern.

Die Deutsche-Bank-Mitarbeiter jedenfalls sind heilfroh, wenn sie ihr provisorisches Domizil an der Theodor-Heuss-Alle gegenüber dem Messegelände verlassen können. "Wir können in der Mittagspause wieder zu Fuß über die Fressgass gehen, das ist ein echter Gewinn", sagte vor kurzem ein Mitarbeiter des größten deutschen Geldhauses. Viel Zeit für das Flanieren zwischen Alter Oper und Hauptwache wird aber kaum bleiben - schließlich steht neben der Integration der Postbank 2011 auch die Umsetzung der anspruchsvollen "Phase IV" von Ackermanns Management-Agenda an, die den Branchenprimus auf Trab halten wird.

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