Deutsche Lösung favorisiert Commerzbank-Chef sucht weiter nach Partnern

Klaus-Peter Müller, der Vorstandssprecher der Commerzbank, hat sich erneut für eine nationale Konsolidierung des deutschen Bankenmarktes ausgesprochen.

HB BERLIN. "Die fehlende Größe der deutschen Banken beeinträchtigt unser Geschäft und damit unsere Ertragslage", sagte Müller im Manager Magazin TV des Senders XXP (Sendung Montag, 22.00 Uhr). Deutschland als drittgrößte Industrienation brauche mindestens zwei langfristig überlebensfähige Großbanken.

Daher sei es für die drei verbliebenen unabhängigen deutschen Banken - Deutsche Bank und Commerzbank sowie die Hypovereinsbank - notwendig, mit potenziellen Partnern zu sprechen. Die Deutsche Bank habe frühzeitig zu erkennen gegeben, dass sie an einer Inlandskonsolidierung nicht interessiert sei, sagte Müller in dem vorab in Auszügen veröffentlichten Interview. Da er selber eine deutsche Lösung favorisiere, verblieben nur die Hypovereinsbank und die Commerzbank als mögliche Partner.

Müller betonte jedoch, es gebe zwar Gespräche, aber keine Verhandlungen mit der Hypovereinsbank. Für die Marke Commerzbank sieht Müller auch künftig keine Probleme: "Der Name Commerzbank ist international sehr angesehen und sehr weit verbreitet. Ich gehe daher davon aus, dass der Name auch in fünf Jahren noch an diesem Gebäude steht." Müller zufolge haben die deutschen Banken den Turnaround geschafft. Dennoch seien deutsche Bankaktien derzeit noch unterbewertet, da die bessere Ertragslage noch nicht richtig im Kurs etabliert sei.

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