Deutsche Pfandbriefbank
HRE-Nachfolgerin ist gut im Geschäft

Immobilienbanken sind derzeit wieder gut im Geschäft, davon profitiert auch die Deutsche Pfandbriefbank. Die Nachfolgerin der Hypo Real Estate steigert den Gewinn kräftig.
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FrankfurtDie HRE-Nachfolgerin Deutsche Pfandbriefbank PBB hat im zweiten Quartal deutlich zugelegt. Das Vorsteuerergebnis kletterte um 36 Prozent auf 61 Millionen Euro, wie das Institut am Freitag mitteilte. Nach den ersten sechs Monaten stehen 112 Millionen Euro zu Buche, im Gesamtjahr soll der bereinigte Vorjahreswert von 174 Millionen leicht übertroffen werden.

Die PBB war im Juli an die Börse zurückgekehrt. Damit wurde eine Auflage der EU erfüllt, die im Gegenzug für die milliardenschweren Staatshilfen der Hypo Real Estate in der Finanzkrise eine Privatisierung des Nachfolgeinstituts gefordert hatte. Immobilienbanken sind derzeit wieder gut im Geschäft, denn die Nachfrage nach gewerblichen Finanzierungen ist groß.

Die PBB, die sich anders als die Rivalin Aareal Bank vornehmlich auf Deutschland fokussiert, bietet auch Darlehen für öffentliche Infrastrukturprojekte an. Das gesamte Neugeschäft stieg in den ersten sechs Monaten auf sechs (Vorjahr: 4,3) Milliarden Euro – und erreichte damit das höchste Halbjahresvolumen seit dem Neustart im Jahr 2009.

Gerade in der gewerblichen Immobilienfinanzierung ist der Wettbewerb aber hoch, der Druck auf die Margen steigt für alle Anbieter. „Es gibt ein paar aggressive Novizen in dem Geschäft“, sagte Co-Vorstandschef Andreas Arndt am Freitag. Landesbanken, die bislang „mit sich selbst beschäftigt waren“ zählten ebenso dazu wie Versicherer und Fonds. Für die PBB gelte allerdings: „Neugeschäft zu jedem Preis gibt es bei uns nicht.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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