Deutschland-Chef von Goldman Sachs

Alexander Dibelius lässt sich scheiden

Alexander Dibelius steuerte die Übernahme von Chrysler durch Daimler und gilt als Netzwerker unter den Bankern. Privat läuft es für den Deutschland-Chef von Goldman Sachs weniger gut. Er lässt sich scheiden.
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Alexander Dibelius, Deutschland-Chef von Goldman Sachs, und seine Frau lassen sich scheiden. Quelle: C. Meyer für EUROFORUM Deutschland GmbH

Alexander Dibelius, Deutschland-Chef von Goldman Sachs, und seine Frau lassen sich scheiden.

(Foto: C. Meyer für EUROFORUM Deutschland GmbH)

FrankfurtDer Deutschland-Chef der US-Investmentbank Goldman Sachs, Alexander Dibelius, lässt sich scheiden. Einen entsprechenden Bericht der Zeitschrift „Bunte“ bestätigten Frankfurter Finanzkreise gegenüber Handelsblatt Online. Alexander und Andrea Dibelius sind seit zehn Jahren verheiratet. Dibelius gilt als perfekter Netzwerker und berät unter anderem Firmen bei wichtigen Zukäufen und Fusionen. Als das Gesellenstück des 53-Jährigen gilt die Übernahme von Chrysler durch Daimler-Benz in den 1990er-Jahren, die er entscheidend mit eingefädelt hatte und die seinen Bekanntheitsgrad enorm steigerte. Das Bündnis der beiden Autokonzerne hielt allerdings keine zehn Jahre.

Mit seiner Frau Andrea, einer Juristin, lebt der bekannte Finanzmanager in München und London. Bei einem Gerichtstermin in München soll demnächst entschieden werden, wo die Scheidung ausgehandelt wird. Andrea Dibelius ist unter anderem Schirmherrin der Serpentine Gallery in London. Trauzeuge der beiden war der einstige Daimler- und spätere Metro-Manager Eckhard Cordes.

Alexander Dibelius hat unter anderem die Bundesregierung bei Verkäufen von Anteilen am Rüstungskonzern EADS beraten. Das Leben als Mediziner war ihm einst zu langweilig und so sattelte er vom Chirurgen zum Unternehmensberater um. Von 1987 arbeitete er als Unternehmensberater für McKinsey, im Jahr 1997 wechselte er zu Goldman Sachs. Neben Deutschland ist er auch für die Regionen Österreich, Osteuropa und Russland verantwortlich. Für die Karriere als Investmentbanker hatte er sich einst auch aus finanziellen Gründen entschieden, wie er einmal vor Studenten in Frankfurt erzählte. HB

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13 Kommentare zu "Deutschland-Chef von Goldman Sachs: Alexander Dibelius lässt sich scheiden"

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  • Toller Artikel!
    Das "Handelsblatt" wetteifert in Themen und im Niveau mit "Film und Frau"

  • @ sieg-fried

    Ich habe zu seiner Scheidung keinen einzigen Wort verloren.

    Was mich interessiert ist wie bereits gesagt, dass jemand, der von der Materie keine Ahnung hat, ein ganzes Unternehmen leitet. Und das lässt sehr tief blicken, was seine Aufgaben sind.

    Ob er sich nun scheiden lässt oder nicht, das interessiert mich persönlich einen feuchten Kehricht und Dibilius auch.

  • Frauen stehen auf erfolgreiche Alpha-Tiere. Aber da kann ein neidzerfressener Versager-Fritzle natürlich nicht mitreden

  • Die ärmste Würstchen sind immer noch die, die sich über eine Scheidung von wem auch immer auslassen.

  • "5oo mio ohne insider tips"

    Ja klar. Als Assistenzarzt für Herzchirurgie.

    Aber wer sich alleine über das Geld definiert ist meistens ein armes Würstchen mit einem kleinem Würstchen.

  • 53 Jahre...wer soll das denn glauben....er war doch 10 Jahre lang 49..:-) Gruss Lucy

  • Wie kann ein Assistenzarzt für Herzchirurgie ein Finanzmanager sein ?!

    Ich frage mich nur wie Leute mit Sachverstand damit zu Recht kommen, einen Assistenzarzt als Chef zu haben.

  • Was für eine Schlagzeile. Ich bin tief beeindruckt. Eine Dose Mitleid für Alexander Dibelius. (Ironie aus)

    Hallo HB, wo ist euer Niveau geblieben? Wen interessiert das, dass sich ein Dibelius scheiden lässt? Scheidungen sollen ab und zu mal vorkommen.

  • 5oo mio ohne insider tips

    alle achtung.

    ansonsten läßt ein gentleman zu,daß er verlassen wird,zumindest der öffentlichkeit gegenüber.

    na ja,beim zweiten mal kanns dibelius besser

  • Es lebe der Zugewinnausgleich!

    Jetzt mal ernsthaft? KEIN Ehevertrag?

    L... m... am Ar.... ! DAS wird hässlich!

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