Devisenskandal
Barclays kauft sich frei

120 Millionen Dollar zahlte die britische Großbank bereits im Libor-Skandal. Nun soll einem Insider zufolge die nächste millionenschwere Zahlung anstehen. Es geht um den Vorwurf manipulierter Devisenkurse.

New YorkDie britische Großbank Barclays muss einem Insider zufolge erneut für Altlasten geradestehen. Um Vorwürfe einer New Yorker Finanzaufsichtsbehörde aus der Welt zu räumen, werde das Institut mindestens 100 Millionen Dollar zahlen, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Es gehe um Anschuldigungen, den Devisenmarkt manipuliert zu haben. Der Vergleich dürfte bis spätestens nächsten Monat erfolgen.

Die Bank lehnte eine Stellungnahme zu den Informationen ab, über die zuerst die "Financial Times" berichtet hatte. Die Behörde war zunächst nicht erreichbar.

Barclays ist in mehrere Skandale verwickelt. So wurden unter anderem im November bereits 120 Millionen Dollar zugesagt, um Rechtsstreitigkeiten in den USA wegen der Manipulation des Referenz-Zinssatzes Libor zu beenden. Solche Zahlungen belasten regelmäßig die Bilanz des Instituts. Unter neuer Führung soll Barclays künftig rentabler werden, obwohl mit hohen Sonderkosten durch Altlasten und Auflagen der Aufsichtsbehörden zu rechnen ist.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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