Devisenskandal
Deutsche Bank feuert Devisenhändlerin

Im Skandal um Manipulationsvorwürfe gegen die Deutsche Bank in Mexiko musste eine Devisenhändlerin ihren Platz räumen. Der Verdacht, dass die Referenzkurse von Währungen manipuliert wurden, erhärtet sich derweil.
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New YorkDer Skandal um die Manipulation von Devisenkursen zieht bei der Deutschen Bank offenbar immer weitere Kreise. Das Institut hat nun auch noch eine Händlerin in Mexiko gefeuert, wie Reuters am Dienstag von einer mit dem Vorgang vertrauten Person erfuhr. Vor die Tür gesetzt worden sei Marlene Galvan. Die Händlerin war für eine Stellungnahme zunächst nicht zu erreichen. Die Deutsche Bank gehört zu den größten Händlern am Devisenmarkt, auf dem täglich 5,3 Billionen Dollar umgesetzt werden und der seit Monaten von Ermittlungsbehörden durchleuchtet wird. Sie haben den Verdacht, dass Banken die Referenzkurse verschiedener Währungen manipuliert haben. Die Deutsche Bank erklärte, sie arbeite mit den Ermittlern zusammen. Im Februar hatte die Bank drei Händlern in New York gekündigt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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