Devisenskandal
USA fordern Schuldgeständnis von Banken

Mehrere große Banken sollen im Skandal um die Manipulation von Devisenkurse ein Schuldeingeständnis ablegen. So fordert es das US-Justizministerium. Nu so sollen die Ermittlungen eingestellt werden.
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BangaloreIm Skandal um die Manipulation von Devisenkursen fordert das US-Justizministerium einem Zeitungsbericht zufolge Schuldeingeständnisse von mehreren großen Banken.

Darüber hätten die Strafverfolger die Geldhäuser Barclays, JPMorgan Chase, Royal Bank of Scotland (RBS) und Citigroup kürzlich informiert, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Anwälte.

Die Ermittlungen sollten nur dann eingestellt werden, wenn die Institute Straftaten zugeben. Dies dürfte vor allem von symbolischer Bedeutung sein und nur begrenzte konkrete Konsequenzen haben, hieß es in dem Bericht. Von den vier Banken und dem Ministerium waren zunächst keine Stellungnahmen zu erhalten.

Die Aufsichtsbehörden in Großbritannien, den USA und der Schweiz hatten im November wegen der Manipulation von Devisenkursen bereits hohe Strafen gegen sechs internationale Großbanken verhängt. Diese müssen demnach insgesamt 4,3 Milliarden Dollar zahlen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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