Diekmann bekräftigt Vorteile des Umbaus: Allianz streicht 700 Stellen im Vertrieb

Diekmann bekräftigt Vorteile des Umbaus
Allianz streicht 700 Stellen im Vertrieb

Der Versicherungskonzern Allianz will beim Umbau seines Inlandsgeschäfts 700 Stellen im Vertrieb streichen. Der neue Chef des Deutschlands-Geschäfts, Gerhard Rupprecht, sagte am Freitag in München, dass die Stellen mit der geplanten Straffung der Organisation im Vertriebsinnendienst wegfallen sollen.

HB MÜNCHEN. „Wir wollen diesen Verlust an Arbeitsplätzen durch Angebote im Vertriebsaußendienst so weit wie möglich ausgleichen und uns auch um neue Stellen bei unseren Vermittlern oder anderen Geschäftspartnern kümmern“, fügte Rupprecht hinzu.

Der Konzern reduzierte beim ersten Schritt des Umbaus die Anzahl seiner Geschäftsstellen in den vier neueingeteilten Inlands-Vertriebsgebieten von 114 auf 90. Wie viele weitere Arbeitsplätze durch die Neuordnung des deutschen Versicherungsgeschäfts unter dem Dach der neuen Allianz Deutschland AG (ADAG) wegfallen sollen, ließ Rupprecht offen. Die genauen Details des neuen Betriebsmodells müssten erst noch erarbeitet werden, sagte er. „Wie viele Arbeitsplätze wir in Deutschland tatsächlich bieten können, hängt ganz entscheidend vom Wachstum ab“, fügte Rupprecht hinzu.

Die Allianz wolle mit der Neuordnung den Kunden- und Marktanteilsverlust im Sachversicherungsgeschäft umkehren und in den Bereichen Lebens- und Krankenversicherung überdurchschnittlich zulegen. „Je größer das Wachstum ausfällt, umso besser ist das für die Beschäftigung“, betonte der neue ADAG-Chef.

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