Drittgrößter Aktionär

HypoVereinsbank trennt sich von Wüstenrot

Die Wüstenrot & Württembergische verliert ihren drittgrößten Aktionär. Die HypoVereinsbank hat angekündigt, sich von ihrem Bausparpartner trennen zu wollen. Die Anleger der W&W reagieren betrübt.
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Die HypoVereinsbank verkauft ihre Anteile an der „Wüstenrot & Württembergische“. Quelle: dpa
Wüstenrot & Württembergische

Die HypoVereinsbank verkauft ihre Anteile an der „Wüstenrot & Württembergische“.

(Foto: dpa)

FrankfurtDie HypoVereinsbank trennt sich von der Beteiligung an ihrem Bausparpartner Wüstenrot & Württembergische (W&W). Die Münchener Tochter der italienischen Großbank UniCredit kündigte am Dienstag an, ihre 7,09 Millionen W&W-Papiere über Nacht auf den Markt zu werfen.

Das Anteilspaket hat zum Xetra-Schlusskurs vom Dienstag einen Wert von 129 Millionen Euro. Im Parketthandel gaben W&W-Aktien aber gut fünf Prozent nach. Abgewickelt wird die Platzierung von der Berenberg Bank, die Finanzkreisen zufolge einen marktnahen Preis anpeilt.

Die HVB, die Wüstenrot-Bausparverträge vermittelt, ist mit 7,6 Prozent bisher der drittgrößte Aktionär des Stuttgarter Versicherungs- und Bausparkonzerns. 66,3 Prozent der Anteile liegen bei der Wüstenrot Holding, 13,4 Prozent beim Unternehmer Lutz Helmig, der als Gründer der Helios-Kliniken bekannt wurde.

Mit dem Verkauf würde der Streubesitz von W&W auf gut 20 Prozent steigen. Das Unternehmen kommt auf einen Börsenwert von rund 1,7 Milliarden Euro.

  • rtr
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