EAA
Bad Bank der WestLB verkauft Immobilienkredit-Paket

Die Überreste der WestLB werden über die Erste Abwicklungsanstalt abgewickelt. Diese hat nun ein 600 Millionen Euro schweres Paket von Immobilienkrediten verkauft. Damit beschleunigt sich der Abwicklungsprozess.
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FrankfurtDie staatliche Abwicklungsanstalt für die Überreste der WestLB ist ein 600 Millionen Euro schweres Paket von Immobilienkrediten losgeworden. Das in der Tochter Basinghall gebündelte Portfolio sei an den Immobilienfinanzierer Bluestone Mortgages verkauft worden, hinter der die australische Bank Macquarie und die britische Lloyds Bank stehen, teilte die Erste Abwicklungsanstalt (EAA) am Freitag in Düsseldorf mit.

Basinghall war die viertgrößte operative Beteiligung der EAA. Der neue Eigentümer werde auch Finanzierungsexperten übernehmen, die bisher beim WestLB-Nachfolger Portigon am Basinghall-Portfolio gearbeitet hatten.

Die Düsseldorfer EAA hatte den Verkauf Anfang des Jahres losgetreten. „Die Veräußerung von Basinghall beschleunigt den Abwicklungsprozess zusätzlich und reduziert zugleich die Komplexität unseres Beteiligungsbestandes“, erklärte EAA-Chef Matthias Wargers.

Die WestLB hatte sich das überwiegend aus privaten Immobilienkrediten bestehende Portfolio aufgebaut, um es zu verbriefen und bei Investoren zu platzieren. Doch in der Finanzkrise zerstoben die Pläne, so dass die Kredite im Volumen von ursprünglich 900 Millionen Euro 2010 an die EAA fielen. Sie baute das Portfolio seither um 260 Millionen Euro ab.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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