Ehemalige UBS-Töchter: Zugekaufte Privatbanken zehren am Gewinn von Julius Bär

Ehemalige UBS-Töchter
Zugekaufte Privatbanken zehren am Gewinn von Julius Bär

Julius Bär, die größte Privatbank der Schweiz, hat weit weniger verdient als noch vor einem Jahr. Das lag vor allem daran, dass das Institut stark gewachsen ist.

HB ZÜRICH. Die Bank verbuchte im vergangenen Jahr einen Gewinnrückgang um 30 Prozent auf 145 Mill. Franken (99 Mill. Euro. Der Gewinnrückgang gehe auf Integrationskosten für die von der Großbank UBS übernommenen Privatbanken zurück, teilte Julius Bär am Donnerstag mit. Die Akquisitionen hätten das Ergebnis mit 138 Mill. Franken belastet. Zudem schlug der Umbau der IT-Plattform mit 49 Mill. Franken auf den Gewinn.

Die Dividende soll deswegen von 1,60 Franken je Aktie auf 1,00 Franken gesenkt werden. Da sich die Zahl der Aktien wegen der Übernahmen mehr als verdoppelt habe, werde sich die gesamte Ausschüttungssumme allerdings um 35 Prozent auf 112 Mill. Euro erhöhen.

Das zu verwaltende Vermögen sei von 135 Mrd. Franken Ende 2004 auf 304 Mrd. Franken geklettert. Neben den Übernahmen der UBS-Sparten habe hierzu ein organisches Wachstum von 28 Prozent beigetragen.

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