Eigenkapitalrendite steigt: Gerling-Chef sieht Krise überwunden

Eigenkapitalrendite steigt
Gerling-Chef sieht Krise überwunden

Der Gerling-Konzern will nach Worten von Unternehmenschef Jansli im kommenden Jahr eine Eigenkapitalrendite von 15 Prozent erreichen. Die Fondsgesellschaft Gerling Invest soll verkauft werden.

HB BERLIN. Der Vorstandsvorsitzende des Kölner Gerling-Konzerns |GKA2 2,15 0,00%| , Björn Jansli, hält die Krise des Versicherers für überwunden. Mittelfristig strebe er eine Eigenkapitalrendite von 15 Prozent an, sagte Jansli der Berliner «Welt am Sonntag». Schon im Jahr 2005 werde Gerling diesem Ziel «nahe kommen». Einen Verkauf von Versicherungsgesellschaften des Konzerns schloss Jansli aus. Lediglich die Fondsgesellschaft Gerling Invest solle veräußert werden.

Gerling besteht inzwischen praktisch nur noch aus zwei Sparten, dem Geschäft mit Sach- und Lebensversicherungen. Nach Unternehmensangaben erwirtschaftete Gerling im vergangenen Jahr mit rund 7500 Mitarbeitern ein Prämienvolumen von 4,6 Milliarden Euro.

Die Gerling-Rückversicherung war 2002 verkauft worden, nachdem der Konzern in eine existenzbedrohende Schieflage geraten war. Für die Jahre 2001 und 2002 hatte Gerling einen Fehlbetrag von rund 1,3 Milliarden Euro ausgewiesen. Inklusive der Rückversicherung beschäftigte Gerling zum Jahresende 2002 noch knapp 12 700 Mitarbeiter bei Beitragseinnahmen von gut 10,2 Milliarden Euro.

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