Einsparmöglichkeiten
Bankia soll mit anderer Krisenbank fusionieren

Das Krisen-Institut Bankia hat Spanien viele Milliarden gekostet. Nun soll das Geldhaus möglicherweise mit einer anderen Unglücksbank fusioniert werden, um die Staatskassen zu schonen. Unterdessen gibt es Lob von der EU.
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Madrid/BrüsselDie spanische Regierung will das Krisen-Geldhaus Bankia möglicherweise mit einem weiteren verstaatlichten Institut verschmelzen. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Dienstag von drei mit der Angelegenheit vertrauten Personen erfuhr, könne dieser Schritt die überstrapazierte Staatskassen schonen, weil der getrennte Weiterbetrieb beider Banken teurer wäre.

Allerdings sei noch keine Entscheidung zur Zukunft des Sparkassen-Verbunds Bankia und der Catalunya Banc gefallen, hieß es in den Kreisen. Das Wirtschaftsministerium und der staatliche Banken-Sanierungsfonds FROB lehnten eine Stellungnahme ab.

Der Verkauf der Catalunya Banc wurde am Montag bereits zum zweiten Mal abgeblasen, weil der Regierung die Gebote nicht hoch genug waren. Die Sanierung der Bank hatte den Staat rund zwölf Milliarden Euro gekostet, was überwiegend mit der EU-Hilfe finanziert worden war. „Wir können die Catalunya Banc nicht zu einem Schleuderpreis abgeben“, sagte Wirtschaftsminister Luis de Guindos in Brüssel.

Der staatliche Bankenrettungsfonds (Frob) kündigte an, für das Geldhaus nach einer Lösung zu suchen, die die Kosten für die Steuerzahler möglichst gering halten soll. Der spanische Staat will die Catalunya Banc - anders als die Banco de Valencia - nicht zu einem symbolischen Preis von einem Euro verkaufen. Die aus der Sparkassenkette Caixa de Catalunya hervorgegangene Bank gehört zu den größten Geldinstituten in Katalonien.

Bankia wies erst vergangene Woche mit mehr als 19 Milliarden Euro den höchsten Verlust in der Wirtschaftsgeschichte des krisengeschüttelten Landes aus. Die Großbank, die mit staatlichen Hilfen in Höhe von insgesamt über 23 Milliarden Euro saniert worden war, will im kommenden Jahr mit der Privatisierung beginnen. Bankia-Chef José Ignacio Goirigolzarri sagte: „Ein konkreter Zeitplan wurde noch nicht vereinbart, aber ich bin dafür, 2014 und 2015 damit zu beginnen, die Bank Stück für Stück zu privatisieren.“

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EU: Banken brauchen wohl nicht mehr Hilfen

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  • Lasst die Bank verrecken!

  • Sanierungsfälle!
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    ''EU: Banken brauchen wohl nicht mehr Hilfen''
    Was diese ''EU'' in ihrer Einfalt übersehen hat, ist,
    wenn sie meinen, daß die span. Banken im Moment keine
    Hilfe brauchen, daß, wenn das Schneeballsystem in dieser
    EUdSSR weiterhin wie bisher betrieben wird, die EZB und
    der IWF selbst zum Sanierungsfall, auf Kosten der
    der Deutschen Steuerzahler, werden wird!
    So einfältig können diese Finanzexperten nicht sein um
    zu sehen, daß man finanziell dem Ende zusteuert, wie aus
    den kürzlichen Kommentaren aus EZB Kreisen zu entnehmen
    war, wo man inzwischen kalte Füße, trotz des Frühlings,
    zu bekommen scheint!

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