Energiewende
Allianz-Vorstand fordert Abbau von Hürden

Paul Achleitner plädiert für den Abbau von Investitionshürden beim Ausbau der Stromnetze.
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BerlinPrivate Investoren sind bereit, die in Deutschland geplante Energiewende mitzufinanzieren, wenn die Politik dafür Investitionshürden aus dem Weg räumt. "Der Regulierungsrahmen für Investitionen in intelligente Übertragungs- und Verteilernetze wird den Anforderungen nicht gerecht. Die für den Netzausbau benötigten Finanzmittel sind erheblich, so dass auch hierfür das Engagement von institutionellen Investoren wie der Allianz besonders gefragt ist.

Eines der wesentlichen Investitionshürden sind die EU-Entflechtungsvorschriften", schreibt Allianz-Vorstand Paul Achleitner in einem Gastbeitrag für das Handelsblatt. Konkret wendet er sich gegen die strikte Trennung von Energieerzeugung und -transport. "Um Risiken zu streuen und das Kapital bestmöglich anzulegen, sind institutionelle Investoren aber geradezu darauf angewiesen, Beteiligungen sowohl an den Netzen als auch in der Energieerzeugung zu halten", schreibt Achleitner.

Torsten Riecke leitet das Ressort Meinung & Analyse. Er befasst sich vor allem mit Wirtschafts- und Finanzthemen.
Torsten Riecke
Handelsblatt / International Correspondent

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