Espirito-Santo-Nachfolgebank 15 Interessenten für Novo Banco

Frischer Wind aus Übersee? Die portugiesische Novo Banco zieht im Rennen um einen neuen Eigentümer das Interesse von 15 Bietern auf sich. Viele kommen aus dem Ausland. Das Kreditinstitut hat schwere Zeiten hinter sich.
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Der skandalumwitterte Rechtsvorgänger der Novo Banco: Eine Filiale der Banco Espirito Santo (BES) in Lissabon. Quelle: Reuters
Früher Banco Espirito Santo, heute Novo Banco

Der skandalumwitterte Rechtsvorgänger der Novo Banco: Eine Filiale der Banco Espirito Santo (BES) in Lissabon.

(Foto: Reuters)

LissabonBei der Suche nach einem neuen Eigentümer der drittgrößten portugiesischen Bank Novo Banco sind noch 15 Interessenten im Rennen. 15 von 17 Institutionen hätten die nötigen Anforderungen erfüllt und müssten nun bis zum 20. März ein unverbindliches Angebot vorlegen, erklärte die portugiesische Zentralbank am Montag.

Unter ihnen sind die spanische Bank Santander und das portugiesische Kreditinstitut BPI. Berichten zufolge zählen auch die chinesische Investmentgruppe Fosun, der US-Investmentfonds Apollo und die spanische Banco Popular zu den Interessenten.

Die Novo Banco war im vergangenen Jahr aus der in Verruf geratenen Banco Espírito Santo (BES) hervorgegangen. Aus dem gesunden Teil der BES war mit einer Kapitalspritze von fast fünf Milliarden Euro das neue Kreditinstitut geschaffen worden.

Das Geld stammte aus dem portugiesischen Bankenrettungsfonds, der sich dafür 3,9 Milliarden Euro vom Staat geliehen hatte. Um dieses Geld wieder zurückzuzahlen, wird die Novo Banco nun verkauft. Dies war eine Auflage für die Unterstützung bei der Bankenrettung.

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  • afp
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