Euro-Clearing
EU-Kommission prüft Optionen in London

Der Brexit birgt für London viele Umstellungen. Zu dem Umgang mit der Abwicklung von Euro-Derivaten in London hat die EU-Kommission noch keine Entscheidung getroffen. Bisher kommen drei verschiedene Optionen infrage.
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BrüsselDie EU-Kommission hat noch keine Entscheidung zum Umgang mit der Abwicklung von Euro-Derivaten in London nach dem Brexit getroffen. Derzeit würden drei Optionen geprüft, sagte am Donnerstag der für den Finanzmarkt zuständige Vizepräsident der Brüsseler Behörde, Valdis Dombrovskis, bei der Vorstellung vereinfachter Aufsichtsregeln für den Derivatemarkt.

Zu den Optionen zählte er auch die umstrittene Verlagerung des sogenannten Clearing von Derivaten aus London in ein EU-Land nach dem britischen EU-Austritt. Als die beiden weiteren Möglichkeiten nannte er die Anerkennung britischer Aufsichtsregeln als gleichwertig zu jenen der EU sowie das Zugriffsrecht von EU-Aufsehern auf die Abwicklungsgeschäfte bei in Euro ausgegeben Derivaten in London. „Zu diesem Zeitpunkt springen wir nicht zu Ergebnissen“, sagte Dombrovskis.

Derzeit werden die meisten Euro-Geschäfte über das Londoner Clearinghaus LCH.Clearnet abgewickelt, eine Tochter der Londoner Börse LSE.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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