Euro-Krise: Spekulationen über Kapitalbedarf von Spaniens Banken

Euro-Krise
Spekulationen über Kapitalbedarf von Spaniens Banken

Der BBVA-Chef Gonzalez schätzt den Kapitalbedarf für spanische Banken auf 70 bis 80 Milliarden Euro. Die Regierung in Madrid hat bereits Finanzhilfen bei ihren Euro-Partnern beantragt und rund 100 Milliarden Euro zugesagt bekommen.
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MadridDie spanischen Banken benötigen nach Ansicht von BBVA-Chef Francisco Gonzalez 70 bis 80 Milliarden Euro. Dies zeige ein unabhängiger Stresstest der Unternehmensberatung Oliver Wyman, sagte der Chef der zweitgrößten spanischen Bank am Donnerstag. "Wir werden das in den nächsten Tagen, in einer Woche wissen. Die Zahl wird wohl bei rund 70, 75 oder 80 Milliarden Euro liegen", sagte Gonzalez in Madrid. Die Regierung in Madrid hat für die heimischen Banken bereits Finanzhilfen seiner Euro-Partner beantragt. Diese haben bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt. Den endgültigen Hilfsbedarf der spanischen Banken soll eine Untersuchung von Oliver Wyman zeigen, deren Ergebnisse Ende des Monats erwartet werden.

Gonzalez sagte, sein Institut sei offen, sich an der Konsolidierung des spanischen Bankensektors zu beteiligen. Zudem stellte er in Aussicht, dass die BBVA faule Papiere in die vom Staat geplante "Bad Bank" auslagern könnte. Sein Haus sei aber nicht bereit, kurzfristig Anteile an der Einrichtung zu übernehmen, sagte der BBVA-Chef.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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