Ex-WestLB

Portigon-Chef Voigtländer tritt überraschend ab

Wie aus heiterem Himmel, mit sofortiger Wirkung und ohne Begründung: Dietrich Voigtländer verlässt das WestLB-Nachfolgeinstitut Portigon. Der Vorstandsvorsitzende arbeitete an der Abwicklung der WestLB-Überreste.
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Dietrich Voigtländer verlässt Portigon. Quelle: dpa

Dietrich Voigtländer verlässt Portigon.

(Foto: dpa)

FrankfurtDas Nachfolgeinstitut der nach Milliardenverlusten zerschlagenen WestLB hat überraschend seinen Chef verloren. Der Vorstandsvorsitzende Dietrich Voigtländer scheide mit sofortiger Wirkung aus, teilte die Düsseldorfer Portigon mit. Ein Grund wurde in der knappen Mitteilung nicht genannt.

Das Unternehmen, das die Erbmasse der einst größten deutschen Landesbank abzuwickeln hat, bemüht sich gerade um den Verkauf der Servicetochter PFS, die mit rund 600 Mitarbeitern anderen Banken Dienstleistungen wie die Abwicklung fauler Kredite anbietet. Die EU-Kommission fordert eine Veräußerung der PFS bis 2016. Wird dies nicht umgesetzt, muss die PFS selbst abgewickelt werden.

  • rtr
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1 Kommentar zu "Ex-WestLB: Portigon-Chef Voigtländer tritt überraschend ab"

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  • Was sagt die BaFin dazu?

    In der Regel ist die BaFin darüber informiert und hat "die Finger im Spiel".

    Man darf wohl davon ausgehen, dass der Rücktritt nicht aufgrund eines überraschenden Gewinnsprungs kommt. Es darf wohl eine eher gegenartige Entwicklung vermutet werden.

    Hat etwa das Risikocontrolling versagt und weshalb?

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