Externer Finanzchef
Commerzbank rüstet sich für schwierige Zukunft

Es ist eine ganz wichtige Woche für die Commerzbank. Nicht zuletzt trifft der Aufsichtsrat wegweisende Entscheidungen. Dabei könnte dem Institut im Hinblick auf den neuen Finanzchef eine positive Überraschung gelingen.
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FrankfurtDie Commerzbank ist auf der Suche nach einem neuen Finanzvorstand fündig geworden. Der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats wird einen externen Manager als Nachfolger für den Ende März ausscheidenden Eric Strutz vorschlagen, erfuhr das Handelsblatt aus Finanzkreisen. "Für den 2. Dezember ist eine Aufsichtsratssitzung mit dem Tagesordnungspunkt Vorstandsangelegenheiten angesetzt worden", hieß es im Konzern. Die Commerzbank wollte sich dazu nicht äußern
Sollte die Personalie nicht auf der Zielgeraden scheitern - der unterschriftsreife Vertrag ist noch nicht unterzeichnet, zudem muss der Aufsichtsrat noch zustimmen -, dann wäre der Bank eine Überraschung geglückt. Zuletzt hatten nur noch wenige Beobachter dem Institut zugetraut, angesichts der schwierigen Lage der Bank einen externen Manager zu gewinnen. Daher hatten viele zuletzt mit einer internen Lösung gerechnet, etwa mit der Berufung des Strategiechefs Michael Bonacker oder des Bereichsleiters im Finanzressort, Markus Krebber.

Zudem soll der Aufsichtsrat am Freitag wichtige Weichen für die nächsten Monate stellen. Das Gremium werde sich auf einer außerordentlichen Sitzung mit den Maßnahmen befassen, mit denen Deutschlands zweitgrößte Bank die erhöhten Kapitalanforderungen der EU-Bankenaufsicht EBA erfüllen will, sagte ein mit der Tagesordnung Vertrauter am Sonntag der Nachrichtenagentur Reuters. Nach einem Zeitungsbericht gehört dazu ein Tausch von Hybridanleihen in Aktien. Außerdem solle dann der neue Finanzvorstand bestimmt werden, der die Einschnitte umsetzen muss.

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Ungewöhnliche Finanzmaßnahmen

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  • Die Leistungen der CoBa sind zu schwach und zu teuer. Diese Bank wird scheitern.

  • Lach, lach, macht Sie das nicht schon erfolglos seit Jahren?!

    Die Commerzbank war, ist und bleibt eine Lachnummer.
    hat keine Persöichkeit, Charakter, ist Inkompetent und steht nicht zu Ihren Aussagen. Diese Bank ist über, lasst Sie in die Insolvenz gehen, damit der Trümmerhafen endich entsorgt werden kann.

  • Anständige Manager räumen die Bühne wenn Sie ihr persönliches Versagen einsehen oder von ihren Aktionären dazu aufgefordert werden. Nicht so Hr. Blessing und die Kindersoldaten in der Vorstandsetage, die bar jeder Einsicht am Spielzeug Coba festhalten bis es unbenutzbar in der Finanzmüllhalde des Bundes endet.
    Unverständlich bleibt warum die Großaktionäre solches Versagen nicht ahnden. Das nur scheinbar vernünftig agierende Management der Coba hat die Bank durch eigene Entscheidungen an den Rand des Ruins getrieben und damit für Aktionäre, Geschäftspartner und Mitarbeiter zum unberechenbaren Faktor gemacht. Eine neue Personalie ist keine neue Strategie.

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