Falsche Beratung
Santander im Visier der britischen Finanzaufsicht

Die britische Finanzaufsicht FSA ermittelt Kreisen zufolge gegen die größte spanische Bank Santander. Die FSA prüft, ob das Finanzinstitut Kunden falsch beraten hat. Es drohen eine Geldstrafe oder ein Lizenzentzug.
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LondonDie größte spanische Bank Santander ist offenbar ins Visier der britischen Finanzaufsicht geraten. Die FSA untersuche, ob das Institut Anleger falsch beraten habe, hieß es am Mittwoch in Branchenkreisen. Deswegen drohe der größten Bank der Euro-Zone eine Geldstrafe oder ein Lizenzentzug für solche Beratungsdienstleistungen in Großbritannien. Das Geldhaus wollte sich nicht dazu äußern. Die FSA bestätigte lediglich, dass gegen ein großes Institut ermittelt werde. Den Namen nannte die Behörde nicht.

Die FSA untersucht derzeit verstärkt Fehlverhalten bei Finanzinstituten. Dabei geht es vor allem um die Manipulation wichtiger Zinssätze und den umstrittenen Verkauf komplexer Zinswetten. Letztere wurden im großen Stil an Mittelständler verkauft und führten bei diesen zu teils existenzbedrohenden Verlusten. Erst am Dienstag hatte die FSA die Schweizer Großbank UBS wegen Fehlern bei der Vermarktung eines Fonds zu einer Geldstrafe von 9,45 Millionen Pfund verdonnert.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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