Faule Wertpapiere
Bank of America entschädigt Anleger

Die Bank of America entschädigt einen Teil der Anleger für den Kauf fauler Wertpapiere. Mehrere Pensionsfonds bekommen 315 Millionen Dollar ausgezahlt. Ein Gericht muss die Einigung noch absegnen.
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New YorkDie Bank of America entschädigt mehrere Anleger für ihre Verluste durch faule Wertpapiere. Das Institut einigte sich mit mehreren Pensionsfonds, die wegen Täuschung geklagt hatten, auf die Zahlung von insgesamt 315 Millionen Dollar (235 Millionen Euro), wie aus dem Abkommen hervorgeht. Die Bank of America handelte dabei als Rechtsnachfolgerin der Bank Merrill Lynch, die sie zu Beginn 2009 übernommen hatte.

Die Kläger hatten Merrill Lynch vorgeworfen, beim Verkauf der Papiere wichtige Angaben ausgelassen und sogar falsche Angaben gemacht zu haben. Die Zahlung der Entschädigung bedeute keinerlei Schuldeingeständnis, betonte die Banken. Ein Gericht in New York muss die Einigung noch absegnen. Die Bank of America ist in zahlreiche Prozesse verwickelt. Nicht nur Kunden von Merrill Lynch, auch des 2998 übernommenen Immobilienfinanzierers Countrywide Financial, klagen wegen Täuschung.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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