Fidelity
Weniger Zufluss von Privatanlegern

Die Fondsgesellschaft hat das Misstrauen der Privatanlegern zu spüren bekommen. Fidelity geht es damit wie der gesamten Branche - angesichts der Krise an den Finanzmärkten halten sich die Anleger zurück.
  • 0

Die Fondsgesellschaft hat das Misstrauen der Privatanlegern zu spüren bekommen. Fidelity geht es damit wie der gesamten Branche - angesichts der Krise an den Finanzmärkten halten sich die Anleger zurück. Trotz weltweit steigender Börsenkurse schrumpfte das Volumen der neu eingesammelten Gelder um fast die Hälfte auf 627 Millionen Euro, wie die Gesellschaft am Dienstag in Frankfurt mitteilte. „Die Eurokrise hat Privatanleger nachhaltig verunsichert und zu Umschichtungen geführt“, sagte der Sprecher der Fidelity-Geschäftsführung, Christian Wrede.

Besonders hoch waren die Abflüsse aus Aktienfonds, die auf europäische Werte spezialisiert sind. Zuflüsse verzeichnete die Gesellschaft dagegen bei Schwellenländer-Fonds. Für 2011 gab sich Wrede vorsichtig optimistisch: „Privatanleger fangen vermehrt wieder an, in Risiko - also aktienbasierte Investments - zu gehen. Wir glauben, dass sich dieser Trend langsam steigern wird.“

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Fidelity: Weniger Zufluss von Privatanlegern "

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%