Filialgeschäft für Privatkunden und Mittelständler angeblich auf der Kippe Neue Pläne zur Zukunft der Schmidtbank

Die Schmidtbank soll nach einem Pressebericht eventuell aufgespaltet und teilweise veräußert werden.

vwd MÜNCHEN/FRANKFURT. Das Filialgeschäft für Privatkunden und Mittelständler solle verkauft und unprofitable Teile des Firmenkundengeschäfts in eine eigene Gesellschaft zur Abwicklung ausgelagert werden, berichtet das Magazin „Der Spiegel“ in seiner jüngsten Ausgabe.

Der Bundesverband deutscher Banken (BdB), der im Herbst 2001 die Auffanglösung für die Schmidtbank maßgeblich befördert hatte, erklärte am Montag auf Nachfrage, bislang sei völlig offen, zu welchem Ziel die derzeitige Sanierung führen werde. Es sei allerdings nur schwer vorstellbar, ein defizitäres Institut dauerhaft weiterzuführen. Die Schmidtbank wollte sich am Montag nicht zu dem Bericht äußern. Auch von der Auffanggesellschaft, in der fünf Großbanken ihre Anteile an dem fränkischen Institut gebündelt haben, war keine Stellungnahme zu erhalten.

Der Vorstandsvorsitzende der Schmidtbank, Paul Wieandt, hatte bereits auf der Hauptversammlung in Aussicht gestellt, dass der Verlust im Gesamtjahr voraussichtlich höher als geplant ausfallen wird. Im ersten Halbjahr war der Betriebsverlust mit 16 Mill. Euro bereits doppelt so hoch wie erwartet. Nach früheren Plänen wollte das Insititut 2005 wieder schwarze Zahlen schreiben. Zugleich hatte Wieandt erkennen lassen, dass die seit der Übernahme durch fünf Großbanken im Herbst 2001 betriebene Rettung der SchmidtBank noch ungewiss sei.

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