Finanzkonzern will Neuausrichtung bis Ende 2004 abschließen W&W peilt wieder schwarze Zahlen an

Der Finanzkonzern Wüstenrot & Württembergische (W&W) will seine Sanierung und Neuausrichtung bis Ende 2004 weitgehend abschließen. Dann solle das Unternehmen auch wieder „deutlich schwarze Zahlen“ schreiben, teilte der Vorstand am Dienstag bei der Vorlage der Halbjahreszahlen in Stuttgart mit.

HB/dpa STUTTGART. Für dieses Jahr sei weiterhin die Rückkehr in die Gewinnzone angepeilt. Der börsennotierte Versicherungs- und Vorsorgekonzern erzielte in den ersten sechs Monaten 2003 ein positives Ergebnis nach Steuern in Höhe von 9,1 Mill. €. Den größten Anteil daran hatte die Bausparkasse.

Das Ergebnis des Vorjahreszeitraums (70,0 Mio Euro) war durch Einmalerträge aus dem Verkauf von Beteiligungen begünstigt. Im Gesamtjahr 2002 schlug ein Verlust von 83,6 Mill. € zu Buche. Für die zweite Jahreshälfte sieht der Vorstand Risiken aus der Insolvenz der US-amerikanischen Home Insurance Company. Für die Haftung aus deren Verträgen seien Rückstellungen gebildet worden. Außerdem könnten bei einer Immobilien-Tochter in den USA Abschreibungen nötig sein.

Die Wüstenrot Bausparkasse konnte ihr eingelöstes Neugeschäft von Januar bis Juni um zwölf Prozent auf 4,3 Mrd. € steigern, allerdings wurde durch die höheren Provisionsaufwendungen der Vorjahresüberschuss von 31,1 Mill. € zum Halbjahr um 7,4 Mill. € unterschritten. Beim Betriebsergebnis vor Steuern soll die Bausparkasse im Gesamtjahr jedoch wieder das Vorjahresniveau von rund 100 Mill. € erreichen. W&W beschäftigte zum 30. Juni 9242 Mitarbeiter, 168 weniger als vor einem Jahr.

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