Finanzkrise
Aegon begleicht seine Schulden beim Staat

Aegon hat seine Schulden beim niederländischen Staat abbezahlt. Der Versicherer aus den Niederlanden hat zuletzt 1,125 Milliarden Euro an die Staatskasse bezahlt. Jetzt können die Anleger wieder eine Dividende erwarten.
  • 0

AmsterdamDer niederländische Versicherer Aegon hat die Rückzahlung der in der Finanzkrise erhaltenen Staatshilfe abgeschlossen. Damit ist der Weg für seit längerem geplante Zukäufe frei. Im Fokus sei besonders der spanische Sparkassensektor sowie Osteuropa, Asien und Lateinamerika, sagte Bankchef Alex Wynaendts am Mittwoch.

Vorrang habe jedoch der Ausbau des bestehenden Geschäfts. Anleger können zudem wieder mit einer Dividende rechnen. Aegon überwies zuletzt 1,125 Milliarden Euro an die Staatskasse. Anfang des Jahres hat der Versicherer mehr als 900 Millionen Euro bei einer Kapitalerhöhung eingesammelt und damit bereits einen Teil der staatlichen Unterstützung beglichen. Insgesamt zahlte Aegon 4,1 Milliarden Euro zurück.

 

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Finanzkrise: Aegon begleicht seine Schulden beim Staat"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%