Finanzkrise-Altlasten
Commerzbank und Pimco verklagen Wells Fargo

Die US-Bank Wells Fargo kommt nicht zur Ruhe. Zahlreiche Banken und Fonds – darunter Commerzbank und die Allianz-Tochter Pimco – verklagen sie nun wegen Verfehlungen beim Umgang mit riskanten Hypotheken-Papieren.
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New YorkAltlasten aus der globalen Finanzkrise holen die US-Bank Wells Fargo erneut ein. Eine US-Bezirksrichterin in Manhattan erklärte am Donnerstag, Klagen zahlreicher Fonds und Banken - darunter die Allianz-Tochter Pimco und die Commerzbank - gegen Wells Fargo wegen Verfehlungen beim Umgang mit riskanten Hypotheken-Papieren seien gerechtfertigt.

Die Kläger machen die US-Großbank verantwortlich für Verluste in Milliardenhöhe. Sie werfen Wells Fargo vor, schwere Probleme bei den Papieren zwar erkannt, aber nicht darauf reagiert zu haben.

Zahlreiche Großbanken haben in den vergangenen Jahren schon hohe Strafen wegen ähnlicher Vorwürfe gezahlt. Die Klagen gegen Wells Fargo gehören zu den letzten großen zu dem Thema. Dabei geht es um schlecht abgesicherte Hypotheken, die zu Paketen gebündelt, an Investoren weiterverkauft und später nahezu wertlos wurden. Dies war ein Auslöser für die weltweite Finanzkrise im Jahr 2008. Wegen ähnlicher Vorwürfe hat Wells Fargo 2016 in einem Vergleich mit dem US-Justizministerium rund 1,2 Milliarden Dollar gezahlt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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