Finanzkrise: Fortis will vielleicht doch verkaufen

Finanzkrise
Fortis will vielleicht doch verkaufen

Der Finanzkonzern Fortis verhandelt wieder mit der BNP Paribas über einen Teilverkauf seines belgischen Geschäfts. Experten haben sich für eine Zerschlagung ausgesprochen.

HB BRÜSSEL. Auf Empfehlung einer Expertengruppe hat der Finanzkonzern Fortis die Gespräche mit Belgiens Regierung und BNP Paribas über einen Verkauf seines belgischen Geschäfts wieder aufgenommen. Die Sachverständigen hätten dazu geraten, Teile der verschiedenen Vereinbarungen von Anfang Oktober neu zu verhandeln, teilte Fortis mit.

Die fünf Experten waren von einem Brüsseler Gericht eingesetzt worden, um den Verkauf noch vor der angesetzten Hauptversammlung im Februar zu prüfen. Am Dienstag hatte die Gruppe in ihrer Stellungnahme der Zerschlagung und dem Teilverkauf an BNP grundsätzlich zugestimmt. Dies sei die „sinnvollste und geeignetste Lösung“, befanden sie.

Das Gericht hatte hatte die Zerschlagung von Fortis und die Veräußerung der belgischen Aktivitäten Mitte Dezember auf Eis gelegt. Die Richter gaben damals einem Antrag von rund 2.000 Fortis-Aktionären statt, die die Veräußerung der belgischen Aktivitäten anfechten. Sie erhielten ein Mitspracherecht und sollen nun am 11. Februar über die Transaktion abstimmen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%