Finanzmetropole London
EZB-Bankenaufseherin mahnt Institute zur Eile bei Brexit-Vorbereitungen

Die EZB-Bankenaufseherin ruft britischen Geldhäuser auf, ihre Vorbereitungen für den Brexit nicht schleifen zu lassen. Um auch künftig Geschäfte in der EU zu machen, müssten die Banken rechtzeitig Vorkehrungen treffen.
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FrankfurtEZB-Chefbankenaufseherin Daniele Nouy hat Geldhäuser erneut dazu aufgerufen, ihre Vorbereitungen auf den Brexit nicht schleifen zu lassen. Um weiterhin Geschäfte in der EU zu machen, seien dann Banklizenzen erforderlich und es benötige Zeit, diese zu erhalten, sagte Nouy am Dienstag auf der „Euro Finance Week“ in Frankfurt. „Die Uhr tickt und die betroffenen Banken müssen sich schnell bewegen.“ Die Europäische Zentralbank (EZB) ist seit Herbst 2014 zusätzlich für die Aufsicht über die großen Banken im Währungsraum zuständig.

Die Briten wollen die EU Ende März 2019 verlassen. Deshalb müssen viele Institute über einen Umbau ihrer Geschäfte nachdenken, um ihre Dienstleistungen auch künftig auf beiden Seiten anbieten zu können. Wenn Großbritanniens aus der EU austritt, können beispielsweise Institute von London aus voraussichtlich keine Produkte mehr in den übrigen 27 EU-Ländern verkaufen. Eine Lizenz in einem EU-Land ist dafür dann nötig.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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