Förderbank KfW
Neuer Rekord in der Entwicklungszusammenarbeit

Für die Finanzierung von Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern hat die KfW im vergangenen Jahr noch einmal mehr als eine Milliarde Euro draufgelegt. Die Flüchtlingskrise ist ein entscheidender Antrieb.
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FrankfurtDie staatliche Förderbank KfW hat 2016 im Auftrag der Bundesregierung so viel Geld für die Finanzierung von Projekten in Entwicklungs- und Schwellenländern bereitgestellt wie nie zuvor. Insgesamt wurde der Rekordwert von rund 8,8 Milliarden Euro (2015: 7,7 Mrd) zugesagt, wie die KfW am Mittwoch in Frankfurt berichtete. „Angesichts der globalen Herausforderungen des Klimawandels und der in Deutschland und Europa spürbaren Flüchtlingskrise gewinnt die Entwicklungszusammenarbeit weiter an Bedeutung“, sagte das Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe, Norbert Kloppenburg, laut Mitteilung.

Die KfW Entwicklungsbank stellte im vergangenen Jahr insgesamt rund 7,29 Milliarden Euro bereit, 66 Prozent entfielen auf Klima- und Umweltschutz. Die KfW-Tochter DEG sagte für Investitionen privater Unternehmen in Entwicklungs- und Schwellenländern rund 1,55 Milliarden Euro zu und damit 46 Prozent mehr als im Vorjahr. Ein Schwerpunkt war den Angaben zufolge erneut die Finanzierung kleinerer und mittlerer Unternehmen.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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