Folgen des Erdbebens Japans Katastrophe verteuert Industrieversicherungen

Naturkatastrophen wie das Erdbeben in Japan haben auch Auswirkungen auf die internationalen Versicherungsmärkte für Unternehmen. Um sich gegen Schäden zu versichern, müssen Firmen künftig mehr zahlen.
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Die Allianz will die Versicherungen gegen Naturkatastrophen teurer verkaufen. Quelle: dpa

Die Allianz will die Versicherungen gegen Naturkatastrophen teurer verkaufen.

(Foto: dpa)

HamburgIndustriekonzerne weltweit müssen zum ersten Mal seit Jahren wieder deutlich mehr für Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen zahlen. „Der Versicherungsmarkt für Naturkatastrophen ist global, und die Ereignisse in Japan haben weltweite Auswirkungen“, sagte Axel Theis, Chef des Industrieversicherers Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) der „Financial Times Deutschland“. 

Unternehmen sichern sich gegen Schäden an Fabriken und Maschinen ab, vor allem aber gegen die Verluste aus Betriebsunterbrechungen, die eine Naturkatastrophe mit sich bringt. „Wir rechnen mit beträchtlichen Schäden in Japan und in anderen Ländern, in denen Unternehmen nicht produzieren können“, sagte Theis.Bislang könne die Allianz den Schaden noch nicht beziffern. Für die AGCS betrage die Belastung maximal 65 Millionen Euro.

Das Unternehmen kommt in Japan auf Prämieneinnahmen von rund 70 Millionen Euro im Jahr. Davon stammen Theis zufolge rund ein Viertel von deutschen Konzernen, die in Japan tätig sind.

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1 Kommentar zu "Folgen des Erdbebens: Japans Katastrophe verteuert Industrieversicherungen"

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  • Atomkraft wird ja eh nicht versichert, weil den Versicherung das Restrisiko zu hoch ist. Daher müssen wir Bürger den Schaden tragen. Also besser abschalten: http://faszinationmensch.wordpress.com/2011/03/23/ist-eine-haftpflicht-fur-akws-nicht-finanzierbar-dann-abschalten/

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