Fondsdienstleister
Dekabank legt Rekordergebnis vor

Die Sparkassen können sich freuen. Ihr Fondsdienstleister Deka hat ein Rekordergebnis erzielt, das gleich um 40 Prozent besser ausgefallen ist.  
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FrankfurtDer bald mehrheitlich den Sparkassen gehörende Fondsdienstleister Dekabank hat 2010 ein Rekordergebnis eingefahren. Das wirtschaftliche Ergebnis kletterte um fast 40 Prozent auf 925 Millionen Euro, wie das Institut am Mittwoch mitteilte. Ertragsbringer Nummer eins war das Provisionsergebnis, das um acht Prozent auf fast 1,1 Milliarden Euro stieg. Die Deka vertreibt über die Sparkassen Fonds an deren Kunden. 2010 wurden wieder mehr Fonds verkauft als Anteile zurückgegeben. Die Nettovertriebsleistung lag bei 908 Millionen Euro. Ein Jahr zuvor hatte die Deka noch unter massiven Abflüssen aus Geldmarktfonds gelitten.

Aber auch ein positiver Risikovorsorgesaldo von 52 Millionen Euro (Vorjahr: minus 352 Millionen) half dieses Mal dem Ergebnis. Die Kernkapitalquote verbesserte sich auf 12,9 Prozent von 9,7 Prozent Ende 2009.

Die Sparkassen wollen die Dekabank für insgesamt 1,3 Milliarden Euro ganz übernehmen, bisher halten sie nur die Hälfte des Kapitals. Der Rest liegt bei den Landesbanken, die ihre Beteiligungen veräußern wollen oder müssen. Der Eignerwechsel läuft nach Plan. Der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), Heinrich Haasis, hatte in der vergangenen Woche gesagt, der Kaufvertrag für die restlichen 50 Prozent an der Deka solle noch im Frühjahr unterzeichnet werden.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Bei unverändertem Fondsvolumen sind die Provisionen gestiegen.
    Wie kann das gehen ? Indem die Provisionssätze nach oben gesetzt
    wurden. Und seit ein paar Jahren ist das Zinsergebnis rückläufig.
    Wie kann das sein bei diesem Marktumfeld ? Und in der Bewertung
    wurde jeder EURO hochgeschrieben der hochgeschrieben werden konnte.
    Wie kann das sein ? Und da gibt es noch eine Menge Frage zu diesem Ergebnis und wie es zustande gekommen ist.

  • "...außer Ausgaben" sollte es natürlich heißen.

  • Man möchte gar nicht wissen, was da alles verkauft wird, was
    dem Kunden unterm Strich nichts bringt außer Ausagen.

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