Forderung des Bankenpräsidenten: Banker sollen länger arbeiten und kürzer urlauben

Forderung des Bankenpräsidenten
Banker sollen länger arbeiten und kürzer urlauben

Der Präsident des Bundesverbands deutscher Banken, Klaus-Peter Müller, plädiert für Mehrarbeit in den Kreditinstituten. Die wirtschaftliche Lage sei so schlecht.

HB FRANKFURT. „Wer 40 Stunden in der Woche arbeitet statt 38, macht sich ja nicht kaputt“, sagte der Commerzbank-Chef der Wirtschaftszeitschrift „Capital“ mit Blick auf das Bankgewerbe. „Und angesichts von 17 Feiertagen im Jahr braucht hier zu Lande niemand wirklich 30 Tage Jahresurlaub. Was wäre falsch an 25 Urlaubstagen? Oder an 24?“

Sollte sich die große Koalition in Berlin nicht zu grundlegenden Maßnahmen durchringen, werde es in den nächsten Jahren zu einer massiven Verlagerung von Arbeitsplätzen kommen, warnte Müller. Er begründete seine Forderung mit der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland.

Die großen Geschäftsbanken – auch die Commerzbank – haben für das abgelaufene Jahr hohe Gewinne angekündigt. Die Margen liegen allerdings unterhalb der der weltweiten Konkurrenz; einzige Ausnahme im Inland ist Branchenprimus Deutsche Bank.

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