Formel-1-Rechte Bayern LB zahlt an Constantin Medien

In einem jahrelangen Streit um Übertragungsrechte für die Formel-1-Rennserie haben sich die Bayerische Landesbank, Constantin Medien und Leo-Kirch-Erben geeinigt. Die Bank zahlt Miillionen.
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Rennfahrer Sebastian Vettel am Samstag beim Qualifikationsrennen für den Grand Prix in Silverstone. Quelle: AFP
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Rennfahrer Sebastian Vettel am Samstag beim Qualifikationsrennen für den Grand Prix in Silverstone.

(Foto: AFP)

MünchenIm jahrelangen Streit um den Bestechungsskandal bei der Formel 1 zahlt die BayernLB einem Medienbericht zufolge eine Millionensumme an Constantin Medien und die Erben des verstorbenen Unternehmers Leo Kirch.

Ein Sprecher der staatlichen Bank bestätigte die Zahlung, ohne eine Summe zu nennen. Über die Details des Vergleichs sei Stillschweigen vereinbart worden. Zuerst hatte die „Welt am Sonntag“ darüber berichtet. Die Zeitung schreibt, dass die BayernLB eine niedrige zweistellige Millionensumme zahle.

Der Streit mit Constantin reicht weit zurück und ist eine Folge des Untergangs des Kirch-Imperiums. Nach der Kirch-Pleite waren die von Kirch gehaltenen Anteile an der Formel 1 als Pfand an die BayernLB gefallen.

Die Constantin Medien AG war Rechtsnachfolger der früheren Formel-1-Rechte-Inhaberin EM.TV, an der Kirch beteiligt war. Constantin hatte argumentiert, die Rechte seien deutlich zu billig an CVC verkauft worden. Constantin sei dadurch ein hoher Gewinn entgangen.

  • dpa
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