Franchise-System
Neues Filialmodell für die HypoVereinsbank

Die HypoVereinsbank (HVB) will mit einem neuen Filial-Modell ihre Präsenz in Deutschland ausbauen. In Zukunft möchte die Bank Franchise-Filialen mit freien Beratern eröffnen. Standorte seien bereits ausgewählt.
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MainzPrivatkundenchef Peter Buschbeck stellte am Mittwoch sein Konzept bei einer Branchentagung in Mainz vor. Die Bank, eine Tochter der italienischen UniCredit, werde freie Berater an sich binden und diesen eine schlüsselfertige Geschäftsstelle samt Geldautomaten im HVB-Look einrichten. Geplant sei dies für Regionen, in denen die Bank bislang wenig präsent ist. Vergleichsweise stark vertreten ist sie traditionell in Bayern und Norddeutschland.

Diese Form der Expansion habe für die Bank den Vorteil, dass Kosten und Risiken überschaubar seien, sagte Buschbeck. Zudem könnten diese neuen Filialen flexiblere Öffnungszeiten anbieten. Buschbeck versprach, dass die freien Berater „sehr gut“ geschult und von der Zentrale kontrolliert würden, um die Qualität zu sichern. Wie viele solcher Filialen geplant seien, ließ der Manager offen. Standorte seien bereits ausgewählt.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Franchise-System: Neues Filialmodell für die HypoVereinsbank"

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  • Ich habe unter dem werten Herrn Buschbeck vor einigen Jahren als Kundenberater bei der damaligen SEB gearbeitet. Da sich die Zielsetzung "Mitarbeiter unterjochen und Kunden über Provisionsprodukte auspressen" wahrscheinlich nicht wesentlich geändert hat, kann ich nur jedem raten, einen großen Bogen um solche Filialen zu machen...

  • Mit "geschulte Berater" sind wohl eher provisionsgesteuerte Allesverkäufer" gemeint.

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