Frankfurter Büromarkt
Bundesbank bekommt mehr Platz

Es ist eine der größten Bürovermietungen des Jahres in der Mainmetropole: Die Deutsche Bundesbank sichert sich Tausende Quadratmeter Büroraum im Hochhaus „Trianon“. Auch Geschäftsbanken halten Ausschau nach geeigneten Flächen.
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FrankfurtDie Deutsche Bundesbank hat einen neuen zehnjährigen Mietvertrag für 7.000 Quadratmeter an Büroflächen im Frankfurter Hochhaus „Trianon“ unterzeichnet. Das gab North Star Realty Europe am Dienstag bekannt. Es handele sich um eine der größten Immobilientransaktionen in der Mainmetropole in diesem Jahr.

Den Angaben zufolge verlängerte die Bundesbank auch den Mietvertrag für bestehende Flächen in dem Gebäude um zwei weitere Jahre. Unterm Strich würden die Währungshüter damit nun insgesamt 21.500 Quadratmeter über 16 Etagen bis 2027 belegen. Ein Sprecher der Bundesbank bestätigte die Transaktion.

Auch viele Geschäftsbanken hatten sich zuletzt auf Immobiliensuche in Frankfurt begeben. Nachdem auf dem dortigen Büromarkt im Schlussquartal 2016 ein viel spekulierter Brexit-Effekt ausgeblieben war, begannen Banken in den vergangenen Wochen tatsächlich mit der Ausschau nach geeigneten Objekten. Das berichteten mehrere Immobiliendienstleister vor kurzem in einer Umfrage von Bloomberg News.

„Letztes Jahr war das vor allem ein mediales Ereignis. Nichts Konkretes ist passiert. Das hat sich mit dem ersten Quartal völlig geändert“, sagte Carsten Ape, Deutschland-Chef für das Bürovermietungsgeschäft bei CBRE Group Inc. „Banken prüfen jetzt ernsthaft Standorte.“

Auch ohne großen Brexit-Effekt war der Flächenumsatz auf dem Frankfurter Büromarkt schon im ersten Quartal dieses Jahres deutlich angestiegen: 121.600 Quadratmeter wurden zwischen Anfang Januar und Ende März neu vermietet, geht aus Zahlen von Savills hervor. Das entspricht einem Plus von 5,5 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Der Anstieg erfolgte, obwohl es den Daten Zufolge im ersten Quartal keinen einzigen Abschluss über 10.000 Quadratmeter gab, verglichen mit vier Abschlüsse in diesem Segment ein Jahr zuvor.

Agentur
Bloomberg 
Bloomberg / Nachrichtenagentur

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