Frühere Tochter der BayernLB
Hypo Alpe Adria macht Milliardenverlust

Die österreichische Krisenbank Hypo Alpe Adria hat im ersten Halbjahr einen Milliardenverlust angehäuft – dieser ist sogar noch höher als im Vorjahreszeitraum. Grund sind hohe Rückstellungen der Ex-BayernLB-Tochter.
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WienDie verstaatlichte österreichische Krisenbank und frühere BayernLB-Tochter Hypo Alpe Adria hat im ersten Halbjahr einen Milliardenverlust angehäuft. Für die Abdeckung des Minus werde diesmal aber kein frisches Staatskapital benötigt, teilte die Bank am Mittwoch mit. Unter dem Strich stehe ein Minus von 1,67 Milliarden Euro.

Im Vorjahreszeitraum betrug der Fehlbetrag 0,87 Milliarden Euro. Als Grund für den hohen Verlust nannte die Bank Sonderbelastungen durch Rückstellungen von 1,4 Milliarden Euro. Diese seien zur Vorbereitung der Herauslösung der italienischen Tochterbank sowie des Südosteuropa-Bankennetzwerkes aus dem Konzern gebildet worden.

Die Kernkapitalquote von 4,1 Prozent liege um rund 0,3 Milliarden Euro unter dem gesetzlichen Minimum. Eine weitere Kapitalerhöhung durch den Staat sei dennoch nicht notwendig. Die Bank begründete dies mit dem beschlossenen Sondergesetz zum Hypo-Schuldenschnitt.

Österreich will die Hypo über eine Bad Bank abwickeln, die im Herbst an den Start gehen soll. In sie sollen die unverkäuflichen Geschäftsteile ausgelagert werden, während für die Hypo-Balkantöchter ein Käufer gefunden werden soll.

Um die milliardenschweren Kosten für den Abbau nicht komplett auf die Steuerzahler abzuladen, wurde von der Regierung ein umstrittenes Gesetz zum Schuldenschnitt bei der Bank beschlossen. Damit sollen jene Investoren zur Kasse gebeten werden, die nachrangige Papiere mit Landeshaftungen halten. Nach dem Plan der Regierung soll das Gesetz im August in Kraft treten.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Kemmer wäre mir 5000€ wert! Bitte melden.

  • Kemmer ist ein Bandit!

  • Sonderbelastungen durch Rückstellungen von 1,4 Milliarden Euro.
    Mit Rückstellung haben die also ihren Finanzminister abgeschossen. Eine Buchung und weg war er.

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