FSA
Britische Behörde verhängt Strafe gegen Banker

Gegen einen hochrangigen Manager der Credit Suisse hat die britische Finanzaufsicht eine Strafe verhängt. Dem Banker wird vorgeworfen, vertrauliche Informationen an einen Fondsmanager weitergereicht zu haben.
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ZürichDie britische Finanzaufsicht FSA hat gegen einen hochrangigen Manager der Credit Suisse eine Strafe in Höhe von 210.000 Pfund (251.000 Euro) verhängt. Nicholas Kyprios, Leiter des europäischen Anleihenverkaufs der Schweizer Großbank, habe im November 2009 vertrauliche Informationen über eine geplante zweieinhalb Milliarden Euro schwere UnityMedia-Anleihe an einen Fondsmanager weitergereicht, begründete die Behörde am Dienstag ihre Entscheidung.

Zwar habe der Credit-Suisse-Manager nicht absichtlich gegen die ihm auferlegte Schweigepflicht verstoßen, doch habe er beim Versuch seinen Spielraum auszuschöpfen, eine Grenze überschritten. „Sein Verhalten lag weit unter den Standards, den wir von einem erfahrenen Marktprofi erwarten,“ sagte FSA-Direktor Tracy McDermott.

Auch die CS-Konkurrentin UBS befindet sich derzeit im Visier der britischen Behörden. Die FSA untersucht, ob die Kontrollmechanismen der Londoner UBS-Investment-Bank in der Vergangenheit zu lax waren. Der frühere UBS-Händler Kweku Adoboli soll mit nicht autorisierten Geschäften im Bereich Exchange Traded Funds (ETF) 2,3 Milliarden Dollar verzockt haben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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