Geldwäsche
Italien schließt lettische Privat-Bank

Die Verwicklung in ominöse Geldwäschegeschäfte wird der lettischen Privat-Bank in Italien zum Verhängnis. Das Geldhaus muss schließen. Was wird aus den Ersparnissen der Kunden?

MailandDas lettische Geldhaus AS Privat-Bank muss wegen Geldwäsche-Verwicklungen seine Geschäfte in Italien einstellen. Die italienische Notenbank leitete Schritte zur Schließung des Instituts ein, wie sie am Dienstag mitteilte. Kunden des Geldhauses könnten zwar noch ihre Guthaben abziehen oder auf andere Banken übertragen.

Darüber hinaus würden dem Institut aber keine Geschäfte mehr im Land gestattet. Untersuchungen hätten schwere Verletzungen der Anti-Geldwäsche-Regeln zutage gefördert, erklärte die Bank von Italien. Es bestehe das Risiko, dass sich diese Unregelmäßigkeiten wiederholen.

Von dem lettischen Institut war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Das Geldhaus gehört zu 46 Prozent der ukrainischen Privat-Bank. AS Privat-Bank wurde 1992 in Lettland mit 13 Filialen in dem Ostseestaat sowie einer Niederlassung in Italien gegründet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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